Die diskutierte Liste für den Prepper – Was vorzusorgen und zu lagern ist


Viele können es sich kaum leisten, größere Anschaffungen zu machen. Dennoch gilt es bei einem besorgten Bewusstsein für eine Krise diverse Vorbereitungen zu treffen. Man muss nicht gleich zu einem Messie mutieren. Langsame, stetige Anschaffung und eine bestmögliche geordnete Aufbewahrung sind gute Voraussetzungen für eine gute Vorbereitung.
Es macht Sinn Kleidung, Rucksäcke und effiziente kleinere Taschen vorzubereiten, ein Regal oder Schrank aufzuräumen und sich auch einmal von Unnützem zu trennen. Handwerkzeuge aller Art sind wertvoll und in Krisenzeiten begehrt. Auch Hygieneartikel und kleine Energieversorger, wie Akkus oder Batterien können sehr gesucht sein. Preppen beginnt mit gut durchdachten, vorausschauenden Planungen. Die vorliegenden Zeilen sind besonders für Neueinsteiger geeignet, sich einen schnellen Überblick zu verschaffen.

Dabei gilt es als Erstes den Brandschutz zu fokussieren. Rauchmelder, Feuerlöscher und Feuerlöschdecken sollten vorhanden sein, um ersten Brandanfängen entgegentreten zu können. Selbst das Aufräumen von Kellern und Dachböden bietet gute Maßnahmen, um schnelle Brände zu vermeiden. Im Brandfall schnell und sicher zu reagieren, garantieren eine zügige Eindämmung des Brandherdes und die Löschung des Brands.

Für den Brandschutz:
Rauch- Monooxidmelder,
Feuerlöscher und Feuerlöschdecken

Der Stromausfall ist ein Ereignis, das bereits mehrfach regional auftritt. Bereits hier ist der Vorbereitete im Vorteil. Strom reguliert fast alle bequemen alltäglichen Abläufe. Licht, Wärme und Elektronik werden heute selbstverständlich über die Steckdose versorgt. Gerade im Winter sind Energieausfälle fatal. Kleinere Vorräte an Teelichter, Gaskocher und Feuerzeugen bringen hier ganz klare Vorteile.

Für Stromausfälle:
Feuerzeuge, Streichhölzer, Magnesiumzünder, Kerzen,
Batterien, Akkus, Solarpanels, Taschenlampen,
Campingkocher,
Brennmaterial für Öfen,

Waschen von Kleidung und sich selbst ist absolut wichtig, um von vornherein keine Grundlage für Krankheiten zu geben. Sauberkeit an sich und seiner Nahrung ist überlebenswichtig. Der eigene Körper muss gepflegt und sauber versorgt sein. Dafür sind nur wenige Dinge notwendig.

Für die Hygiene:
Zahnbürste, Zahnpasta, Kernseife
Klopapier, Haushaltspapier, Haushaltshandschuhe
Waschmittel, Desinfektionstücher, Müllbeutel

Auch die hauseigene Apotheke mit diversen Medikamenten muss aufgefrischt und ergänzt werden. Neben einem ausreichenden Vorrat an vom Arztverschriebenen Medikamenten sollten auch kleine Helferlein für kleinere Unfälle oder Unannehmlichkeiten bereit stehen. Dabei ist nicht allein der pflichtgemäße Auto-Verbandskasten gemeint.

Hausapotheke eines Preppers:
Pflaster, Binden, Kompressen, Verbände
Schmerz-, Grippe- und Erkältungsmittel
Mittel gegen Durchfall, Fieber und Sonnenbrand
Haut- und Wunddesinfektionsmittel
Schere und Splitter- bzw. Zeckenpinzette, Fieberthermometer
Vorrat an rezeptpflichtigen Medikamenten (vom Arzt verschrieben)

Während des Alltags und bei bestimmten Notsituationen ist die jeweilige Tasche mit erstem Equipment unbedingt vorzubereiten. Zahlreiche Beiträge geben beste Empfehlungen und Inspirationen. Die Taschen sollten auf die jeweiligen Zeiten und Entfernungen der heimischen Abwesenheit mit Auffrischungen angepasst sein. Ob zu Fuß, mit Fahrrad oder mit Auto – jeder Prepper trägt sein Paket.

Preppergepäck:
Medikamente, Mittel zur Wundversorgung,
Decke, Schlafsack, Schutzkleidung, derbes Schuhwerk,
Taschenmesser, Taschenlampe, Becher, Essbesteck, wichtige Dokumente,
Handschuhe, Unterwäsche, Strümpfe, Schutzhelm und Schutzmaske, Mütze

Zur Kommunikation ist allgemein ein Radio zu empfehlen, um sich ein Bild von der Situation über den Rundfunk machen zu können. Auch Walkie-Talkies sind hilfreich, um mit einer Gruppe für ausreichende Verständigung sorgen zu können. Hier sollte man entsprechend über Ladekombinationen mit USB-Ladepanel und Solar nachdenken.

Kommunikation:
Kleines Mitnahme-Radio (wenn auch für Reservebatterien oder Akkus sorgen)
Walkie-Talkies, Funkgeräte allgemein, Knicklichter für Notsituationen

Natürlich ist währenddessen immer ein kleines Update der eigenen Survival-Kenntnisse unabdingbar. Kenntnisse in der Orientierung, Feuer und Lager, als auch essbare Pflanzen und Tiere sind wertvolles Wissen, das sich stetig erweitern sollte.

Um ca. zwei bis drei Wochen locker überstehen zu können, sollte im Keller oder im Vorratsschränkchen vieles nützliches Essen eingelagert sein. Hier legen viele Prepper einen Schwerpunkt in der Vorbereitung, um ersten Ausfällen zu begegnen. Große, verteilte Lagerstätten können für eine langanhaltende Krise von Nutzen sein. Essen und Trinken sind wichtig für den klaren Verstand und für das Wohlsein allgemein. Gesunde werden eine Mangelsituation besser überstehen.

Hier eine Beispiel-Übersicht an Nahrungsmittel, die bequem in einem Kellerregal Platz finden würden.
Reis 300g,
Nudeln 500g,
Zwieback 500 g,
Knäckebrot 1000g,
Haferflocken 1000g,
Kartoffeln 1000g,
Zwiebeln 500g,
Fett/Öl 4 Liter,
Kaffee 500g, Tee 200g,
Dosenvollkornbrot 1000g,
500 g jeweils in Dosen – Bohne, Erbsen, Möhren, Rotkohl, Mais, Pilze, Spargel, Mais, Sauerkraut, Gurken, Rote Bete, Ananas, Kirschen, Birnen, Mandarinen, Thunfisch, Ölsardinen, Heringsfilet, Bockwurst, Leberwurst (etc).
Nüsse, Schokolade, Salami (Dauerwurst)
Hartkäse, Eier, Milch in Kühllagern für den zeitnahen Verzehr
Mind. 120 Liter Wasser für Trinken und Hygiene, Säfte und Getränke aller Art
usw.

Die Bevorratung kann schrittweise organisiert und nach Haltbarkeit geordnet sein. Die hier gemachten Angaben können lediglich inspirieren und einen Weg aufzeigen, was zu tun man imstande ist. Das Preppen ist eine Versicherung. Sie sichert eine echte Krise ab, die bei Energie- oder Lieferengpässen sofort greifen wird. Lieber vorbereitet sein.
Was könnt Ihr noch ergänzen?