Brennnesseljauche


Der Frühling hält Einzug ins winterliche Europa. Wird Zeit den Garten auf Vordermann zu bringen und mit den Vorbereitungen für die Aussaat zu beginnen. Da auch in der Gartenkultur der Chemieteufel Einzug gehalten hat sind Alternativen zur chemischen Keule sehr begehrt. Eines dieser Wundermittelchen ist die viel geschmähte Brennnessel. Aus der Brennessel lassen sich Brennnesseljauche und Brennnesselbrühe gewinnen. Die Jauche wird zur Düngung verwendet, die Brühe zur Schädlingsbekämpfung. Bei der Brühe ist der Wirkstoff das Nesselgift der Pflanze, bei der Jauche der Stickstoff. Jauche und Brühe bieten im Bereich der Düngung und Schädlingsbekämpfung eine schadstoffarme und kostengünstige Alternative zu den handelsüblichen Möglichkeiten.

Herstellung und Anwendung

Die Zubereitung ist dabei denkbar einfach. Man nehme ein Kilo Brennesseln ( entspricht ca. 10 Stängeln), schichtet diese in einem Bottich auf (kein Metallbehälter)und füllt das Ganze mit 10 Liter Wasser auf. Möchte man Brennnesselbrühe gewinnen sollte diese Mischung 24 Stunden ziehen. Bei der Jauche dauert der Vorgang der ca. 2 Wochen. Wichtig ist, die Jauche mindestens einmal täglich umrühren. Den Gestank der Jauche können Sie leicht durch Steinmehl mildern

Geben Sie die Brennnesseljauche im Verhältnis 1:20 in Ihr Gießwasser, also auf 10 Liter Wasser einen halben Liter Jauche. Zur Düngung geben Sie das Gemisch aus Brennnesseljauche und Wasser auf die Erde um die Pflanzen herum. Zur Schädlingsbekämpfung die Pflanzen einfach mit der Brühe besprühen. Gießen und sprühen Sie am besten abends oder wenn die Sonne nicht scheint, sonst besteht die Gefahr, dass die Pflanzen verbrennen.

Fazit

Für jeden Hobbygärtner der bestrebt ist möglichst im Einklang mit der Natur zu leben, ist die Brennnesseljauche die optimale Lösung. Sie schont nicht nur die Umwelt sondern auch die Brieftasche. Das Team von Preppers-Point wünscht allen Naturburschen und Naturdamen ein erfolgreiches Erntejahr 2017. So be prepared.