Wenn Prepper Rucksäcke packen


Der Rucksack ist immer ein viel diskutiertes Thema in den Prepperkreisen. Dessen Inhalt ist kaum ein Geheimnis und sichert je nach Skills des individuellen Charakters eine Krisenzeit über mehrere Tage ab. Tools und andere kleine Helferlein finden neben kleinen Nahrungsrationen Platz und bestimmen den individuellen Inhalt. Vorschläge, was man einpacken kann, haben wir bereits im eigenen Beitrag behandelt.

Der Fluchtrucksack sollte viel beinhalten, leicht sein und für alle Probleme, ein Lösung bieten. Diese Idealvorstellung wird wohl kaum erreicht werden können. Dennoch hat der vorgepackte Rucksack absoluten Vorrang für den Prepper, um im Outdoorbereich eine Krise zu überstehen oder Tage bis Wochen auszusitzen.
Viele Bezeichnungen und operative Funktionen runden das Thema Rucksack ab. Das EDC (every Day Carry) beinhaltet alle Gegenstände, die man täglich bei sich am Mann oder der Frau führt, um eine Notsituation oder einfach nur den Alltag zu überstehen. Dabei sind Erste-Hilfe-Sets geringfügig kleine Beispiele. Der GHB (Get Home Bag) ist dagegen eine kleinere und unvollständigere Variante des BoB (Back Out Bag) und zu guter Letzt der INCH (I’m never coming home). Diese Taschen sind fertig gepackt, sofort mitnahmebereit und verfügbar.

Meistens werden im unteren Bereich Kleidung und Schuhe gepackt. Darüber kann man Tools oder Ausrüstungsgegenstände legen. Nahrung, Koch Sets und Wundbehandlung sollte schnell zugriffsbereit in den Taschenausgängen geordnet sein. In dem tunlichst wasserdichten Rucksack muss der gesamte Platz effektiv ausgenutzt und platzsparend gestaucht werden. Zügig ist man in der Lage, wetterfest ein Lager aufzubauen, Feuer zu machen, für Hygiene und seine erstes Essen zu sorgen.

Erholung und Rast ist dann durch ein schnelles Handling gewährleistet. Einen langen Fußmarsch sollte man nicht unterschätzen. Die zusätzliche Last erweist sich schon nach wenigen Metern für Ungeübte als ein großes Handicap. Routine und schnelle Handgriffe ermöglichen nur regelmäßige Gänge und Tests der Ausrüstung.