Warum das Preppen für uns zwingend notwendig ist


Oma und Opa haben es getan.  Wir alle sollten es auch tun. Die Geschichte lehrt uns, dass keine Sicherheit gegeben ist. Im Keller wurde mindestens der kommende Winter abgedeckt. Neben Kohlen, waren auch Eingewecktes und lange haltbare Obst und Gemüsesorten vorzufinden. Heute dagegen lassen sich in den Kellern neben Gartengeräten und altem Plunder, maximal noch Alkoholreste von der letzten Party entdecken.

Europa hat nach dem Zweiten Weltkrieg eine lange Ära des Friedens und des Wohlstands hinter sich. Doch die heutige Politik versäumte es, die Sozialsysteme auszubauen und an die demographischen Bedingungen anzupassen. Durch unübersehbare Fehlentscheidungen in Innen- und Außenpolitik entstehen Unruhen und Konflikte. Dadurch werden Versorgungslücken und Mangel an dem Notwendigen offensichtlich. Innerhalb weniger Stunden kann die globale „just in time“ Kette unterbrochen werden und der Ernstfall ist da. Ein lang anhaltender Stromausfall in einem harten Winter verbunden mit Lieferausfällen durch gestörte Infrastrukturen  für Supermärkte bieten die besten Grundlagen.

Tatsächlich gibt es noch heute Leute, die vom Preppen oder Prepping nichts halten und sich auch nicht überzeugen lassen. Es ist unglaublich. Da Katastrophen weit weg im TV sind, halten sie ein Szenario, das die bloße Existenz bedroht, für unwahrscheinlich. Tote Fische schwimmen bekanntlich mit dem Strom. Dabei gilt es seit Menschengedenken immer darum sich selbst abzusichern. Dafür sind in einer funktionierenden Finanzwirtschaft die Versicherungen da, die dem Menschen ein Versprechen für den eintretenden Fall geben. Der Vernünftige weiß die Zeichen der Zeit zu deuten und Rückschlüsse daraus zu ziehen. In den vergangenen Tagen wurde in den Medien über die Hochwasserkatastrophe nach dem Unwetter am Inn berichtet. Neben Toten sind auch massive Schäden zu beklagen, die Existenzen zerstört haben. Wo ist denn da der Staat? Wer hilft hier wem? Kein Politiker, keine Religionsgemeinschaften, keine Gewerkschaften und Neuankömmlinge weit und breit zu sehen, die sich an einem Wiederaufbau und der Beseitigung der Schäden beteiligen. Das sollte zu denken geben.

Jeder muss wieder aktiv für sich und sein näheres Umfeld sorgen und Vorkehrungen treffen. Sowohl stationäre, als auch mobile Wahlmöglichkeiten in der Krisenprävention müssen geordnet sein. Eine stete Vorgehensweise mit Plan und Vernunft von der Ausrüstung bis zum selbstversorgenden Kartoffelacker muss umgesetzt sein. Neben einer Vorbereitung auf eine Notsituation ergibt sich ein bewusster und gesunder Lebensstil. Man macht Sport, hortet Tabak als Tauschmittel, ist viel in der Natur und lernt. Es entstehen nützliche Ideen und hat einen interessanten Zeitvertreib.

Wie seht Ihr das?