Zivilschutz in Russland


Das russische Katastrophenschutzministerium führte zwischen  4. und 7. Oktober die größte Zivilschutzübung seit Ende des Kalten Krieges durch. Über 40 Millionen Menschen nahmen an dieser Übung teil. 200.000 Notfallspezialisten und 50.000 Ausrüstungseinheiten sind, den Berichten zufolge, für diese viertägige Übung bereitgestellt worden. Das Übungsszenario entsprach dem eines atomaren Angriffes.

Drohungen mit Krieg

Diese Übung reiht sich nahtlos in eine Reihe von Manövern ein, welche in den letzten Monaten die Politik von NATO und Russland kennzeichnete. Nicht erst seit dem Syrien-Konflikt, ist das Verhältnis zwischen den USA und Russland, stark angespannt. Sanktionen und Einreiseverbote belasteten das Verhältnis nachhaltig. Die Eskalation schreitet dabei weiter voran. Selbst vor offenen Kriegsdrohungen wird nicht mehr zurückgeschreckt.

„Wir werden sie schlagen, härter als sie jemals zuvor geschlagen wurden“, kündigte US-General Milley an. Russland gab den USA zu verstehen, dass sollte es zu einem Krieg in Europa kommen, Russland auch Ziele in Kontinentalamerika angreifen wird. Derzeit steht Russland in Verhandlungen mit Kuba und Vietnam, um ehemalige russische Militärbasen wieder in Betrieb nehmen zu können. Geopoltisch nähern wir uns einer Situation wie zu den Hochzeiten des Kalten Krieges.

Informationskompetenz

Für uns Prepper entscheidend in dieser Situation ist, eine ausgeprägte Informationskompetenz. Da beide Seiten Propaganda betreiben, ist es nicht einfach, wichtige Informationen zu filtern. Dazu ist es von Bedeutung, möglichst viele Quellen für die Informationsgewinnung zu nutzen. Die einseitige Fokussierung auf die alternativen Medien ist ebenso gefährlich, wie der naive Glaube an die Mainstream-Medien. Eine gesunde Mischung sollte angestrebt werden. Und bitte immer im Hinterkopf behalten. Historisch betrachtet waren es immer eher unbedeutende Ereignisse, die ausreichten, um einen kalten Konflikt, in einen Flächenbrand zu verwandeln. So be prepared.