Stromausfall – Preppen für den Blackout


Was ist, wenn das Licht ausgeht? …wenn das Warmwasser fehlt, die Heizung streikt und die Klospülung ausfällt? Was ist, wenn der Computer schweigt und die Waschmaschine still steht? Dann haben wir einen Stromausfall. Alles was vom netzgeliefertem Strom abhängig ist, ist im Totalausfall begriffen. Ein Ausnahmezustand, dem viele bisher nur wenige Minuten oder Stunden ausgesetzt waren. Was muss jedoch passieren, um mehrere Tage oder Wochen gut zu überstehen?
Hier muss man vorbereitet sein und damit auch Vorbereitungen getroffen haben. Zuerst ist dabei zu berücksichtigen, dass bestimmte Geräte auch kurz- bis mittelfristig durch Batterien oder Akkus betrieben werden können. Die Kommunikation kann damit vorerst für einige Stunden gewährleisten. Solarpanel, die gleichzeitig als Mini-Stromspeicher dienen, können damit Handys oder Tablets mit Strom versorgen.

Taschenlampen, Kerzen, Öllampen und Fackeln können uns Licht im Dunkel geben. Wärme bekommen wir durch Öfen in Form von Sturmkannen, Hobo-Öfen oder bereits vorhandenen Kaminöfen. Auch Wasser lässt sich dann mithilfe der kleinen Öfen abkochen und Essen zubereiten.
Hygiene und Abfall muss dann ebenfalls gewährleistet werden. Wassernutzung aus Notbrunnen, Gewässern oder besser sogar aus Wasserspeichern muss als Erstes mit gewährleistet sein. Die Toilette kann notfalls mit Donnerbalken und Plumpsklos gesichert werden. Hier kann man auf alte Pfadfindertricks zurückgreifen, um sich den Notstand angenehmer zu gestalten.

Besonders im Winter ist ein Stromausfall nicht nur wahrscheinlich, sondern auch unangenehm. Wärme und Licht sind in der dunklen Jahreszeit besonders unentbehrlich. Man kann davon ausgehen, dass bei langanhaltendem Blackout, die Anspannungen untereinander stärker werden und in Eskalationen enden. Bei lang anhaltenden Ausfällen sind neben der Logistik, die Versorgung und damit auch die Sicherheit gefährdet. Daher gilt es auch hier, Szenarien vorab abzuwägen und die Versorgung abzusichern.
Vorab organisierte Batterien, Öl, Kerzen, Outdoorkleidung, Nahrungskonserven, Trinkwasser, Werkzeuge, Kommunikations- und Transportmittel bilden eine gute Ausgangssituation. Ein Stromausfall ist stationär und zwingt vor Ort Möglichkeiten des Überstehens zu ergreifen. Doch muss man später auch umgehend mobil reagieren können, artet die Umgebung im Extremfall in Chaos aus.
Oder wie seht Ihr das?